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«Safeguarding Climate and Families»: Eine nachhaltige Zukunft für den Kaffeeanbau im zentralen Hochland Vietnams sichern

Das Projekt unterstützt Kaffeebauern und -bäuerinnen im zentralen Hochland Vietnams dabei, regenerative, kohlenstoffarme Anbausysteme einzuführen und gleichzeitig den Kinderschutz, die Gleichstellung der Geschlechter und die Zusammenarbeit verschiedener Interessengruppen zu stärken. Ziel ist es, einen klimaresilienten und sozial verantwortlichen Kaffeesektor aufzubauen.

Was ist das Hauptziel des Projekts?

Den Übergang zu einem kohlenstoffarmen, klimaresilienten und sozial gerechten Kaffeesektor im zentralen Hochland Vietnams zu beschleunigen, indem regenerative Landwirtschaft gefördert, soziale Schutzmassnahmen gestärkt und die sektorübergreifende Zusammenarbeit gefördert werden.

Ort
Vietnam
Dauer
2026-2029
Anzahl Begünstigte
Mehr als 2500 Bauernfamilien
Durchgeführt von
HELVETAS Swiss Intercooperation, ILO
Projektpartner
Save the Children, myclimate, Delica/Migros Industrie, Neumann Kaffee Gruppe (NKG), Walter Matter SA, Volcafe (ED&F Man), JDE Peet's, Community Development Center (CDC), Vinh Hiep
Weitere Partner
Provincial authorities, VICOFA, IDH, ILO
Budget
Total: CHF 4 Mio. (SECO-Beitrag: CHF 1 Mio.)

Wie wird das Projekt zu einer nachhaltigen Kaffeeproduktion beitragen?

Das Projekt fördert regenerative Landwirtschaftspraktiken, darunter Agroforstwirtschaft, ein verbessertes Bodenfruchtbarkeitsmanagement, einen reduzierten Einsatz von Kunstdünger und Biokohle. Diese Massnahmen stellen die Bodengesundheit wieder her, erhöhen die Biodiversität, verbessern die Wassereffizienz, reduzieren die Treibhausgasemissionen und stärken die Widerstandsfähigkeit der Landwirte. Gleichzeitig werden soziale Schutzmassnahmen integriert, die die Gleichstellung der Geschlechter, den Kinderschutz und verantwortungsvolle Arbeitspraktiken fördern, sowie ein robustes MRV-System (Measurement, Reporting and Verification), um die Auswirkungen auf das Klima zu überprüfen.

Wie fördert dieses Projekt die Zusammenarbeit im Kaffeesektor?

Das Projekt bringt Bauern und Bäuerinnen, Genossenschaften, Exporteure, Händler, Röster, Detailhändler, Regierungsbehörden, Forschungseinrichtungen, NGOs und die Zivilgesellschaft im Rahmen eines kooperativen Wirkungsansatzes und einer Multi-Stakeholder-Plattform zusammen. Die Unternehmen investieren gemeinsam in Nachhaltigkeit und stimmen dabei ihre Beschaffungsanforderungen, MRV-Systeme und Sozialstandards aufeinander ab.

Wie wird eine nachhaltige Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus sichergestellt?

Langfristige Wirkung wird sichergestellt durch die Einbettung regenerativer Praktiken und sozialer Schutzmassnahmen in die Beschaffungssysteme der Unternehmen, die Einrichtung dauerhafter MRV- und Governance-Strukturen, die Abstimmung mit nationalen politischen Rahmenbedingungen, die Stärkung lokaler Institutionen sowie die Mobilisierung kontinuierlicher Investitionen des Privatsektors und langfristiger Beschaffungsverpflichtungen über die Projektlaufzeit hinaus.


Involvierte Organisationen