Eine faire Zukunft mit nachhaltigem Kaffee
Was ist das Hauptziel des Projekts?
Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensgrundlagen von Familien aus sechs Fairtrade-zertifizierten Kleinproduzentenorganisationen in Mexiko und Peru zu verbessern, indem drei miteinander verknüpfte Herausforderungen angegangen werden: eine geringe landwirtschaftliche Produktivität aufgrund der begrenzten Anwendung nachhaltiger und klimaresilienter Praktiken; schwache interne Kontrollsysteme, die die Einhaltung von Zertifizierungs- und Marktanforderungen erschweren; sowie eine eingeschränkte Einkommensdiversifizierung in Verbindung mit einer geringen Beteiligung junger Menschen, was die wirtschaftliche Nachhaltigkeit und den Generationenwechsel untergräbt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, stärkt das Projekt die nachhaltige Produktivität auf Betriebsebene, verbessert das kooperative Management und die Compliance-Systeme und unterstützt wertschöpfende Initiativen, die Einkommensquellen diversifizieren und junge Menschen aktiv einbinden.
Wie wird das Projekt zu einer nachhaltigen Kaffeeproduktion beitragen?
Das Projekt unterstützt die nachhaltige Kaffeeproduktion, indem es ökologische, soziale und wirtschaftliche Praktiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette stärkt. Es führt eine klimaresiliente Landwirtschaft durch Produktivitätssteigerungs- und Klimaanpassungspläne, ein verbessertes Bodenmanagement, Agroforstwirtschaft und biologische Produktion ein. Die Leadership School bildet Leitbäuerinnen und Leitbauern aus, die nachhaltige Praktiken innerhalb ihres Netzwerks weiterverbreiten. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Governance der Kooperativen, die Rückverfolgbarkeit sowie die Einbindung junger Menschen, um einen langfristigen Marktzugang und den Generationenwechsel zu sichern. Durch die Steigerung der Erträge, die Senkung der Kosten und die Förderung der Einkommensdiversifizierung mittels wertschöpfender Initiativen trägt das Projekt zum Aufbau eines widerstandsfähigeren, inklusiveren und klimaangepassten Kaffeesektors bei.
Wie können die in der Kaffee-Wertschöpfungskette umgesetzten nachhaltigen Massnahmen skaliert werden?
Die Skalierbarkeit wird über das regionale Netzwerk der CLAC erreicht, das erfolgreiche Instrumente und Methoden an weitere Fairtrade-Kooperativen in Lateinamerika weiterverbreiten wird. Coop und Fairtrade Max Havelaar teilen die gewonnenen Erkenntnisse über die Schweizer Plattform für nachhaltigen Kaffee, um eine breitere Übernahme im Sektor zu fördern. Da das Projekt in der Lieferkette von Coop verankert ist, haben die Produzentenorganisationen starke Anreize, die erzielten Verbesserungen aufrechtzuerhalten und zu vervielfältigen, was eine Ausweitung auf weitere Ursprünge und Partner von Coop ermöglicht.
Involvierte Organisationen