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«Safeguarding Futures»: Eine Community-basierte Kinderrechtskoalition für nachhaltigen Kaffee

«Safeguarding Futures» bringt Kaffeeunternehmen, Gemeinden, die Zivilgesellschaft und Behörden in Mexiko zusammen, um den Kinderschutz in den Kaffeeanbaugebieten zu stärken. Durch die Einbindung des gemeindebasierten Systems zum Monitoring und zur Behebung von Verstössen gegen Kinderrechte von Terre des hommes in öffentliche und private Strukturen geht das Projekt die Ursachen von Kinderarbeit und anderen Verstössen gegen den Kinderschutz an der Wurzel an.

Was ist das Hauptziel des Projekts?

Das Projekt zielt darauf ab, Kinderarbeit und andere Verstösse gegen den Kinderschutz im mexikanischen Kaffeesektor zu verhindern, aufzudecken und zu beheben, indem ein lokal verankertes, gemeindebasiertes System zum Monitoring und zur Behebung von Verstössen gegen Kinderrechte (CRMRS) eingerichtet wird. Es geht um die Ursachen von Problemen im Bereich des Kinderschutzes in den Beschaffungsgemeinden. Es bietet geeignete Massnahmen zur Behebung dieser Probleme, indem es Unternehmen, Behörden, die lokale Zivilgesellschaft und die Gemeinden in einer koordinierten Vorgehensweise zusammenbringt, die die Rechte der Kinder schützt und eine verantwortungsvolle Beschaffung stärkt.

Ort
Mexiko
Dauer
2026-2028
Anzahl Begünstigte
Etwa 4'000–4'500 Kleinbauernhaushalte, die Kaffee anbauen
Durchgeführt von
Stiftung Terre des hommes (Tdh)
Projektpartner
Nestlé (Nescafé), Nestlé Nespresso, Starbucks Coffee Trading Company, ECOM Agroindustrial Corp. Ltd., Olam Agro México (ofi), ChildFund Mexico
Weitere Partner
Mexikanische Kinderschutzbehörden (Sistema DIF auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene), lokale Gemeinschaften, gemeindebasierte Ausschüsse für Kinderrechte (CBCRCs), lokale Kaffeehändler und Agronomen
Budget
Total: 3'690'294 CHF (SECO-Beitrag: 799'564 CHF)

Wie wird das Projekt zu einer nachhaltigen Kaffeeproduktion beitragen?

Das Projekt stärkt die soziale Nachhaltigkeit der Kaffeeproduktion, indem es die Kinderrechte in das tägliche Lieferkettenmanagement integriert. Die Überwachung durch die Gemeinden, geschulte Sozialarbeiter, Agronomen der Unternehmen und öffentliche Kinderschutzdienste arbeiten zusammen, um Kinderarbeit zu verhindern, bedürftige Familien zu unterstützen und den Zugang zu Bildung, Existenzgrundlagen und sozialen Dienstleistungen zu verbessern. Der Austausch von Daten und koordinierte Abhilfemassnahmen schaffen transparentere, widerstandsfähigere und verantwortungsbewusstere Kaffee-Lieferketten und tragen gleichzeitig zum langfristigen Wohlergehen der Gemeinden bei.

Wie fördert dieses Projekt die Zusammenarbeit im Kaffeesektor?

Das Projekt schafft einen vorwettbewerblichen Zusammenschluss von Kaffeeröstern, Händlern, der Zivilgesellschaft, der Regierung und lokalen Gemeinschaften, die einen gemeinsamen Ansatz zur Sorgfaltspflicht im Bereich der Kinderrechte verfolgen. Anstelle separater Unternehmensinitiativen nutzen die Partner harmonisierte Standards, ein gemeinsames Überwachungs- und Fallmanagementsystem, gemeinsame Ressourcen und eine koordinierte Steuerung. Dies reduziert Doppelarbeit, verbessert die Effizienz und schafft eine kollektive Verantwortung für den Schutz von Kindern in den gemeinsamen Beschaffungsgebieten.

Wie wird eine nachhaltige Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus sichergestellt?

Langfristige Wirkung wird dadurch erzielt, dass das CRMRS in das öffentliche Kinderschutzsystem Mexikos, in lokale Gemeinschaftsstrukturen und in den täglichen Betrieb der Kaffeeunternehmen eingebettet wird, anstatt ein eigenständiges Projekt zu schaffen. Gemeindebasierte Kinderrechtskomitees, geschulte Sozialarbeiter der Regierung und formelle Partnerschaften gewährleisten die lokale Eigenverantwortung, während die Unternehmen das System in ihre regulären Nachhaltigkeitsprogramme integrieren. Kapazitätsaufbau, digitales Fallmanagement und klare, mit allen Akteuren vereinbarte Übergangspläne ermöglichen es, das Modell auch nach Auslaufen der Projektfinanzierung fortzuführen.


Involvierte Organisationen