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Alianza Café Colombia: Business Collaboration for Sustainability

Alianza Café Colombia bringt Exporteure und Röster zusammen, um Kaffeebauernfamilien in sieben Regionen (Antioquia, Caldas, Cauca, Huila, Tolima, Risaralda, Santander) zu stärken. Durch die Ausweitung der regenerativen Landwirtschaft, die Förderung eines existenzsichernden Einkommens und die Stärkung von Frauen und Jugendlichen schafft das Projekt ein kooperatives, replizierbares Modell für einen widerstandsfähigeren und nachhaltigeren Kaffeesektor.

Was ist das Hauptziel des Projekts?

Stärkung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Widerstandsfähigkeit von Kaffeebauernfamilien in sieben kolumbianischen Regionen. Das Projekt skaliert die regenerative Landwirtschaft, unterstützt Familien bei der Schliessung von Einkommenslücken, stärkt Frauen und junge Menschen und entwickelt ein kollaboratives, replizierbares Modell, das Unternehmen in ihren Lieferketten anwenden können, um eine dauerhafte Nachhaltigkeit zu erreichen.

Ort
Colombia
Dauer
2026-2029
Durchgeführt von
Swisscontact
Projektpartner
Cafexport/Sucafina, LDC, Migros Industrie / Delica
Budget
Total: CHF 4,849,116 (Beitrag SECO: CHF 1.2 Mio.)

Wie wird das Projekt zu einer nachhaltigen Kaffeeproduktion beitragen?

Das Projekt fördert die regenerative Landwirtschaft durch Agroforstwirtschaft, Biokohle, Kompostierung, Bodendecker und verbessertes Boden- und Wassermanagement. Diese Massnahmen steigern die Produktivität, stellen Ökosysteme wieder her, reduzieren Treibhausgasemissionen und stärken die Klimaresistenz. Verbesserte Rückverfolgbarkeit und Transparenz unterstützen zudem die Einhaltung der Vorschriften und den langfristigen Zugang zu anspruchsvollen internationalen Märkten.

Wie fördert dieses Projekt die Zusammenarbeit im Kaffeesektor?

Das Projekt bringt Exporteure, Röstereien, einen Einzelhändler und Swisscontact in einem strukturierten, vorwettbewerblichen Kooperationsmodell zusammen. Die Unternehmen tauschen Praktiken und Erfahrungen aus, während gemeinsame Arbeitspläne und die Koordination mit lokalen Behörden und Institutionen die Investitionen aufeinander abstimmen. Dadurch wird die Integration der Wertschöpfungskette gestärkt und die nachhaltige Beschaffung auf dem Schweizer Markt gefördert.

Wie wird eine nachhaltige Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus sichergestellt?

Das Projekt baut lokale Kapazitäten auf, überträgt Methoden auf Kooperativen und Institutionen und verankert die Koordinierung mehrerer Interessengruppen auf regionaler Ebene. Ein robustes Überwachungs-, Lern- und Wissensaustauschsystem sorgt für kontinuierliche Verbesserungen. Kofinanzierung, institutionelle Partnerschaften und die Abstimmung mit bestehenden Programmen unterstützen die Kontinuität über den Finanzierungszeitraum hinaus.


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